14.04.2021

Taurin Energy Drinks – Gute Idee oder Finger weg?

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Wer jemals die Zutatenlisten eines Energy Drinks genau durchgelesen hat, hat sicherlich bemerkt, dass neben dem üblichen Koffein auch ein anderer Stoff eingesetzt wird: das Taurin. Doch warum überhaupt zu einem Taurin Energy Drink greifen? Der Grund, warum viele zum Wachmacher greifen ist klar: Keiner von uns ist ein „Duracell“-Häschen, das den ganzen Tag auf Hochtouren funktionieren kann. Jeder hat einmal ein Leistungstief, aus dem man sich selbst schwer befreien kann. Das ist menschlich und auch ganz natürlich. Allerdings können wir es uns im Alltag selten leisten, ein Mittagschläfchen zu halten oder stundenlange Pausen einzulegen. Also muss eine andere Lösung her – ein Energy Booster, der im Gegensatz zur heißen Tasse Kaffee am Morgen erfrischt und die Lebensgeister wieder weckt. Du hast Lust auf einen natürlichen Energy Drink? – dann ist der Natural Energy Booster von Vit2Go! perfekt für Dich! Am besten sicherst Du Dir den gesunden Power-Kick gleich hier!

Taurin Energy Drinks – Was Du wissen solltest

Taurin Energy Drinks sind schon seit Jahrzehnten auf dem Markt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Abgesehen davon, dass sie schmecken und wirklich effektiv sind, sind sie fast überall erhältlich und sind in den unterschiedlichsten Sorten verfügbar. Ein solcher Energy Drink enthält allerdings nicht nur Taurin, sondern natürlich auch den König der natürlichen Aufputschmittel, das Koffein. Neben Koffein und Taurin enthält ein handelsüblicher Energy Drink noch Aromen, Konservierungsstoffe, Zucker oder Süßstoff sowie Kohlensäure [1]. Doch was hat es nun mit dem Taurin auf sich und stimmt es, dass der Stoff aus Bullenhoden gewonnen wird? Ist Taurin dann überhaupt vegetarisch oder gar vegan?
Die gute Nachricht erst einmal vorweg: Bei Taurin handelt es sich um einen Stoff, der vom menschlichen Körper selbst produziert wird. Das Taurin, das in Energy Drinks verarbeitet wird, kommt glücklicherweise nicht vom Stier, sondern wird im Labor hergestellt. Somit sind Energy Drinks mit Taurin zumeist auch für Vegetarier und Veganer geeignet. Während erwachsene Menschen Taurin selbstständig herstellen, wird es von Säuglingen über die Muttermilch aufgenommen. Auch für Katzen ist Taurin lebenswichtig und ist in handelsüblichem Katzenfutter enthalten. Im menschlichen Körper wird Taurin durch die Mischung zweier Aminosäuren gewährleistet.

Diese Funktionen hat Taurin im menschlichen Organismus

  • Stärkung des Immunsystems
  • Kalziumspiegel-Regulierung
  • Übertragung von Signalen im Gehirn
  • Aufbau des Nervensystems

Wie Du sehen kannst, ist Taurin für den menschlichen Organismus unerlässlich. Trotzdem fragen sich viele, ob der Stoff Nebenwirkungen hat oder man versehentlich eine Überdosis Taurin „erwischen“ kann. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein, sodass es sich bei Taurin um eine harmlose Substanz handelt. Dass Energy Drinks beispielsweise nicht an Jugendliche unter 16 Jahren verkauft werden dürfen, liegt viel eher an dem hohen Koffeingehalt in den Power-Getränken oder Energy Drink Pulver.

Chemische Formel von Taurin

Die chemische Formel der Aminosäure Taurin

Woher stammt der Name „Taurin“?

Der Name Taurin stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Stier“. Taurin wurde zuerst im Urin von Stieren isoliert und untersucht, weswegen sich bis heute hartnäckige Gerüchte darum ranken, dass der Stoff aus Stierhoden stammt (dies hatten wir bereits am Anfang widerlegt). Taurin besteht aus den Aminosäuren Cystein und Methionin [2]. Ein Mangel an Taurin kommt selten vor, da der Körper es selbstständig synthetisieren kann. Während Methionin mit der Nahrung aufgenommen werden muss, wird Cystein komplett selbstständig im menschlichen Organismus gebildet.

Taurin im Überblick

  • Lebenswichtige Aminosäure
  • Besteht aus den Proteinen Cystein und Methionin
  • Wird im Körper synthetisiert
  • Keine Nebenwirkungen
  • Überdosen sind nicht bekannt

Taurinhaltige Getränke bei Taurinmangel?

Wie bereits erwähnt, kommt ein Mangel an Taurin wirklich selten vor. Wer beispielsweise 60 Kilo wiegt, verfügt über 60 Gramm Taurin im Körper. An dieser Stelle allerdings ein kleiner Hinweis – da sich Taurin primär in tierischen Produkten befindet, kann es sein, dass Vegetarier oder Veganer vielleicht etwas zu wenig Taurin produzieren. Diesem Problem lässt sich jedoch einfach entgegenwirken, wenn man beispielsweise Hülsenfrüchte mit Reis oder Kartoffeln verzehrt. Hülsenfrüchte enthalten viele lebenswichtige Aminosäuren, die dann im Körper synthetisiert werden. Auch taurinhaltige Getränke können einem Mangel vorbeugen, wobei dieser wie bereits erwähnt nicht gerade an der Tagesordnung ist. In Energy Drinks sorgt Taurin unter anderem dafür, dass die Wirkung des Koffeins gesteigert wird und die Nerven gestärkt werden. So werden Müdigkeit und Konzentrationsproblemen vorgebeugt.

Taurin ist ein beliebter Wirkstoff in Energy Drinks.

Taurin ist ein beliebter Wirkstoff in Energy Drinks.

Wie wirkt Taurin genau?

Neben der Tatsache, dass Taurin eine tolle Zutat in Energy Drinks darstellt, ist es für den Aufbau des menschlichen Nervensystems verantwortlich, weswegen gerade die Muttermilch viel Taurin enthält. Außerdem sorgt Taurin dafür, dass die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen reibungslos funktioniert, indem Natrium und Kalium leichter durch die Zellen wandern können. Auch Calcium wird durch Taurin vermehrt in den Zellen eingelagert. Des Weiteren wurde auch nachgewiesen, dass Taurin in der Lage ist, Entzündungen zu hemmen.

Wichtige Fragen rund um Taurin

Welche Lebensmittel enthalten Taurin?

Die meisten tierischen Lebensmittel enthalten Taurin. Da dies bei Obst und Gemüse weniger der Fall ist, sollten gerade Vegetarier und Veganer darauf achten, ausreichend Taurin zu erhalten. Je nach individueller Lage kann es sinnvoll sein, Taurin als Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.

Darf man taurinhaltige Getränke mit Alkohol mischen?

Auch, wenn es natürlich fast schon zum “Standard” gehört, Alkohol und taurinhaltige Energydrinks auf Partys zu mischen, wird eher davon abgeraten.  Der Körper wird in diesen Fällen nämlich sehr gegenteiligen Reaktionen ausgesetzt – während der Energy Drink den Kreislauf “pusht”, bringt der Alkohol diesen wieder runter, was zu unschönen Nebenwirkungen führen kann.

Welche Wirkung hat Taurin in Energy Drinks?

Die Wirkung von Taurin in Energy Drinks besteht darin, die Wirkstoffe zu verstärken. So sorgt Taurin beispielsweise dafür, dass die wachmachende Wirkung von Koffein im Organismus noch stärker wird.

Brauchen Sportler mehr Taurin?

Ob Sportler mehr Taurin als andere benötigen, muss im Einzelfall festgestellt werden. Da Sportler ihre Muskeln viel stärker belasten müssen als “Normalbürger”, kann eine Ergänzung, wie beispielsweise durch Natural Energy Booster, nötig sein. Denn bei Taurin handelt es sich um eine Aminosäure, die auch am Muskelaufbau beteiligt ist. Des Weiteren enthalten auch viele Proteinshakes eine Extra-Portion Taurin, sodass ein echter Mangel eher selten ist.

Warum ist Taurin in Verruf geraten

Bei den Negativschlagzeilen ging es weniger um Taurin selbst, als um Energy Drinks als Ganzes. Der Grund hierfür war, dass einige Teenager zu viele Energy Drinks konsumiert hatten und zum Teil schwere gesundheitliche Folgen davongetragen haben – auch Todesfälle wurden berichtet. Wer jedoch verantwortungsvoll mit Koffein umgeht und organisch gesund ist, hat keine negativen Folgen durch den Konsum von Koffein zu befürchten.

Keine Angst vor Taurin

Mittlerweile sind viele Verbraucher verunsichert, wenn es um das Thema Energy Drinks geht. Denn abgesehen von Koffein, Kohlensäure und Farbstoffen, enthalten diese unter anderem auch den Wirkstoff Taurin. Lange Zeit wurde behauptet, dass das Taurin für Energy Drinks aus Stierhoden gewonnen wurde. Dem ist allerdings nicht so – die Aminosäure wird in Laboren hergestellt. Des Weiteren handelt es sich bei Taurin um einen körpereigenen Stoff, der definitiv nicht gefährlich, sondern sogar lebensnotwendig ist. Die Aufgabe von Taurin in Energy Drinks ist, die Wirkung des Koffeins zu verstärken und als eine Art Katalysator zu fungieren. Wichtig ist es trotzdem, es bei Energy Drinks nicht zu übertreiben. Wer Energy Drinks maßvoll genießt und zudem auch noch natürliche Varianten bevorzugt, hat an sich nichts zu befürchten.

[1]  McLellan TM, Lieberman HR (2012). „Do energy drinks contain active components other than caffeine?“. Nutr Rev. 70 (12): 730–44. doi:10.1111/j.1753-4887.2012.00525.x. PMID 23206286.
[2] Brosnan J, Brosnan M (2006). „The sulfur-containing amino acids: an overview“. J Nutr. 136 (6 Suppl): 1636S–40S. PMID 16702333.

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